Ein Newsletter – ist doch alles Spam oder etwa nicht?

Es ist Donnerstag ca. 15:00 Uhr - die Nervosität steigt und steigt, sollen wir es wirklich tun? Ist der Text passend und die Länge in Ordnung? Jetzt gibt es kein Zurück mehr für uns. Der Finger zittert, aber wir drücken trotzdem auf Absenden und schwups er ist versendet. Unser allererster Newsletter in der Geschichte der TaSy Werbeagentur wurde verschickt.

Ein Gefühl von Freude und Anspannung macht sich breit. Wie wird die Öffnungsrate sein? Kommt ein Feedback? Was werden sich unsere Kunden/Interessenten denken? Viele Fragen schwirren einem gleich im Kopf herum, nachdem ein Newsletter versendet wurde.

Bringt so ein Newsletter heutzutage überhaupt noch etwas?

Ihr denkt euch, ein Newsletter naja das ist doch alles Spam, sowas verschick ich sicher nicht?! Nun dann habt ihr wohl die falschen abonniert, denn eines ist klar. Jede einzelne Person, die sich für euren Newsletter anmeldet (bitte unbedingt nach DSGVO mit Double Opt-In), dürft ihr exklusiv „bespaßen“ und seit Herr der Lage. Wer weiß was mit den sozialen Medien einmal passiert und wer möchte schon diversen fremden Algorithmen ausgesetzt sein? Natürlich ist es eine optimale Ergänzung für eure online Maßnahmen, aber die Inhalte des Newsletters und die persönliche, direkte Ansprache passiert nun einmal auf diesem Kanal und noch dazu ist diese Maßnahme plan- und messbar.

Unabhängig und intelligent?

Wie bereits erwähnt ist social Media eine wunderbare Ergänzung, dennoch ist es wichtig unabhängig zu bleiben. Was passiert, wenn Algorithmen geändert werden? Mit E-Mail Marketing kann ich für mein Unternehmen eine eigene Reichweite aufbauen und bleibe unabhängig. Nichts desto trotz ist es intelligent eine Verknüpfung von verschiedenen Kanälen im On- und Offline Bereich zu nützen.

Doch wie fange ich an?

Am Anfang steht die Strategie und der Plan, danach die operativen Tätigkeiten wie das Layout und das Schreiben der Inhalte.
Fragen, die man sich zu Beginn auf jeden Fall stellen sollte, sind:

  • Was möchte ich erreichen, was ist mein Ziel?
  • Welche Inhalte interessieren meine Leser?
  • Welches Tool verwende ich?
  • Wie und was kann ich bei meinem Newsletter messen?
  • Welche Tonalität wähle ich aus?
  • Welche rechtlichen Aspekte muss ich beachten?

Schutz ist wichtig

Achtet bitte unbedingt auf die Sicherheit eurer Daten. Um sich für einen Newsletter anzumelden, muss unbedingt ein Double-Opt In Verfahren gewährleistet sein. Das bedeutet, dass man sich mittels Formulars (und nicht anders) anmeldet und danach eine Mail bekommt, wo man durch Klicken auf einen Link die Anmeldung bestätigt. Ein weitaus sicheres Gefühl gibt einem auch ein zwei Sicherheitsverfahren bei der Anmeldung in das eigene E-Mail Tool, wie beispielsweise nicht nur Benutzername und Passwort, sondern noch zusätzlich eine dritte Komponente (z.B. Kundennummer).

Alles Schöne geht einmal zu Ende…

Im Grunde könnte man noch stundenlang über dieses Thema schreiben, aber irgendwann muss Schluss sein. Zum Abschluss möchten wir euch noch mitgeben, verfasst eure Newsletter emotional und mit viel Herz und schreibt einerseits über Themen die eure Kunden interessieren und andererseits bietet ihnen einen Benefit (Gutschein,…).