Einfach wahllos posten oder doch lieber mit einer Strategie?

Auf diversen social Media Kanälen wird alles Mögliche gepostet. Für Unternehmen ist es noch wichtiger relevante Themen zu posten und vor allem reicht es nicht nur einfach über ein Thema zu berichten, sondern das Publikum möchte auch einen Mehrwert von dem Post haben. Ihr fragt euch was ihr gerade von diesem Post habt? Eine virtuelle Reise.  Wir machen gemeinsam eine kleine Reise durch die Social Media Strategie. Bereit? Dann starten wir los.


Am Anfang der meisten Reisen steht das Ziel. Wohin soll uns die Social Media Reise führen? Was möchten wir mit unserem Auftritt erreichen?


Welches Ziel soll es sein?

  • Bekanntheit
  • Imagebildung
  • Kundenbindung
  • Neukundengewinnung
  • Abverkauf
  • Wissenstransfer

Oft ist es so, dass Beiträge gepostet werden ohne klares Ziel. Dies führt des Öfteren zum Scheitern eines effizienten Auftrittes. Bei der Zieldefinition sollte auch schon festgelegt werden, wie häufig und auf welchen Kanälen gepostet wird. Natürlich wäre es absolut großartig, wenn die Ziele noch dazu SMART sind (spezifisch, messbar, erreichbar, relevant, terminierbar).


Wer ist unsere Zielgruppe oder mit wem möchten wir verreisen


Seit dort präsent, wo sich eure Zielgruppe aufhält. Leicht gesagt, doch wie findet ihr das heraus? Posts zu verfassen und zu veröffentlichen ist ein Teil der Strategie, jedoch schreibt ihr nicht für euch, sondern für eure Kunden. Das bedeutet, ihr müsst wo eure Kunden virtuell zu finden sind. In weiterer Folge ist es essenziell zu wissen, welche Bedürfnisse, Wünsche oder Anliegen hat eure Zielgruppe. Beispielsweise kann man zur Unterstützung sogenannte Personas definieren. Das ist quasi der Lebenslauf einer fiktiven Person, die euer Kunde ist.


Wo treiben sich meine Kunden eigentlich herum – wohin soll die Reise gehen


Je nach dem in welchem sozialen Netzwerk sich euer Kunde herumtreibst, an diesen passt ihr eure Kommunikation an. Ein Landschaftsgärtner wird beispielsweise eher visuell arbeiten, hierfür würde sich Instagram oder Pinterest gut eigenen. Dennoch kann er zusätzlich auf Facebook Bilder mit Detailerklärungen posten. Wichtig ist einen Überblick zu haben, was auf welche Plattform gepostet wird. Nicht jeder Kanal benötigt auch gleich viel Zeit, hierfür müssen die Ressourcen genau geplant werden.


Und wer macht eigentlich die ganze Arbeit?


Social Media braucht viel Zeit. Das ist oft ein Problem für die kleinen Unternehmen, die die Ressourcen hierfür nicht aufbringen können und einfach ab und zu einmal ein Posting schalten, um das Gewissen zu beruhigen. Das kann natürlich funktionieren, ist aber nicht die optimale Strategie. Vieles ist zu beachten: Die Corporate Identity muss eingehalten werden, Texte müssen geschrieben und eventuell „frei“ gegeben werden, ein Controlling sollte stattfinden, gibt es besondere Vorgaben oder Richtlinien, die noch zusätzlich eingehalten werden müssen. Machen wir alles selbst oder übergeben wir diesen Part einer Agentur? Viele personelle Fragen, die vorab geklärt werden müssen, stehen plötzlich im Raum.


Ein Kalender muss her


Wie bereits erwähnt, ist es besonders wichtig den Überblick zu behalten. Daher ist es sinnvoll sich einen Kalender (einfaches Excel) oder ein Tool heranzuziehen, wo die wichtigsten Eckpunkte vermerkt sind:

  • Veröffentlichungsdatum
  • Kanal, auf dem gepostet wird
  • Thema des Beitrags
  • Verantwortliche Person/Agentur
  • Wer gibt die Freigabe und wann

So ein „Redaktionsplan“ hilft nicht nur den Überblick zu behalten, sondern auch um eine optimale Ressourcen Planung zu gestalten.
Zum Abschluss möchten wir noch aus eigener Erfahrung euch mitteilen, dass es die Mühe wert. Das Gefühl zu sehen, dass Beiträge geliked, geteilt oder kommentiert werden, freut einen einfach riesig. Es ist schön zu sehen, dass manche Beiträge eine sehr weite Reichweite haben und manchmal auch kleine Wunder bewirken.

Gerne unterstützen wir dich bei dieser Herausforderung, mehr unter: TaSy und Social Media